Made In The Machine
Veröffentlicht am
Auflage: 1000
Mit Made In The Machine meldet sich Sun-Dial-Mastermind Gary Ramon 2016 nach vier Jahren Stille mit einem regelrechten Monsterwerk zurück: vierzehn Songs, ein Doppelalbum, das den Sound seines Vorgängers Mind Control aufgreift und konsequent weiterdenkt. Tiefer hinein in surreale Sci-Fi- und Spacerock-Welten, mit Anleihen an frühen Krautrock und Dark Psych.
Schon der Opener Meltdown setzt mit dem Heulen einer Luftschutzsirene, treibenden Beats und pulsierenden Synthesizern den Ton, bevor sich das Album in alle Richtungen öffnet: der disco on mars-Groove von Ascension, das hektische Spacedust, der technoide Antrieb von Aurora. Mit dem fast siebenminütigen Regenerator entsteht einer der Höhepunkte: ein dunkler, fast an Pink Floyds Set The Controls For The Heart Of The Sun erinnernder Sog aus Klang und Farbe. Das ausgedehnte, sitargetragene Autopilot bringt die hypnotische, fast meditative Seite des Albums zur Geltung.
Made In The Machine ist ein Album voller wechselnder Stimmungen, das trotz seiner Länge nie an Spannung verliert und zurecht als eines der stärksten Werke im umfangreichen Sun Dial-Katalog gilt.
Sun Dial ist
Gary Ramon – guitar, vocals, mellotron, synthesizer, sitar (mit wechselnder Studiobesetzung)
Tracklist
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